Atemschutzgeräte

In der heutigen Zeit wird dem Bereich Atemschutz im Feuerwehreinsatz eine wesentliche Bedeutung beigemessen. Um einen Innenangriff in verrauchte und brennende Gebäude durchführen zu können, benötigt die Feuerwehr Atemschutzgeräte. Man unterscheidet dabei zwischen umluftunabhängigen (schweren) und umluftabhängigen (leichten) Atemschutz. Letzterer besteht aus einer Atemschutzmaske mit einem aufgesteckten Kombinationsfilter. Ein umluftunabhängigiges Atemschutzgerät besteht aus Maske, Atemschutzgerät und Lungenautomat. Im Regeleinsatz besteht ein Atemschutztrupp aus drei Atemschutzgeräteträgern. Bei der FF Geinberg sind zwei Sätze Atemschutzgeräte á drei Stück stets einsatzbereit in den Fahrzeugen gelagert. Es handelt sich dabei um Dräger PSS90 Geräte mit Bodyguard, sowie Dräger FPS-COM 7000 Masken mit integriertem Kommunikationssystem. Ein Satz ist ein Einflaschensystem mit 300 bar (6,8 l CFK-Flasche), der andere ein Zweiflaschensystem mit 200 bar (4 l Stahlflasche). Die Einsatzdauer liegt bei etwa 15-30 Minuten, wobei dies von vielen Faktoren wie etwa Einsatzart und körperlicher Leistungsfähigkeit abhängig ist.

Schutzstufe 2: Flüssigkeitsdichter Schutzanzug

Die Schutzanzüge der Stufe 2 sind flüssigkeitsdicht und bietet einen erweiterten Schutz im Gegensatz zur Standard Einsatzbekleidung (Schutzstufe 1). Bei einem Gefahrguteinsatz mit Schutzstufe 3 Anzügen werden Stufe 2 Träger bei der Dekontamination verwendet.

Schutzstufe 3: Vollschutzanzüge

Die Freiwillige Feuerwehr Geinberg ist aufgrund des erhöhten Gefahrenpotentials eines Chlorgas-Austritts bedingt durch die Therme Geinberg im Besitz von drei Schutzstufe 3 Anzügen. Unter diesen gasdichten und säurebeständigen Anzügen wird das Atemschutzgerät getragen.

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